The Southern Company

Ich kaufe: Southern Company

Meinen monatlichen Aktienkauf habe ich für den Mai ausnahmsweise vorgezogen. Schon am 27.04.2021 kaufte ich 20 Anteilsscheine der Southern Company. Wie bei meinem Kauf der Admiral Group, kam ich auch in diesem Fall durch Empfehlungen aus meiner Twitter-Bubble auf The Southern Company.

  • The Southern Company
    • Kauf von 20 Stück am 27.04.2021
    • Kaufkurs: 64,58 USD
    • Kaufkosten inkl. Gebühren: 1.296,60 USD
    • Dividendenrendite: 4,06%
    • Kürzel NYSE: SO
    • ISIN: US8425871071

Bei der Southern Company handelt es sich um ein Firmenkonglomerat, welches ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen rund um die Energieversorgung anbietet. Im Grunde handelt es sich also um einen klassischen Energieversorger, welcher Strom und Gas an über 9 Millionen Kunden liefert und zu einem großen Teil auch erzeugt.

Das Unternehmen – mit Sitz in Atlanta – ist vor allem im Süden der USA tätig. Die Schwerpunkte liegen dabei in den Bundesstaaten Alabama, Georgia, Florida und Mississippi.

Der zur Verfügung gestellte Energiemix besteht zur Hälfte aus Erdgas, jeweils 17% aus Kernkraft und Kohlestrom, sowie 15% aus regenerativen Energiequellen. Dabei hat sich der Versorger auf die Fahnen geschrieben, die CO2-Emissionen bis 2050 auf null runterzufahren. Auf lange Sicht können also nur die Bereiche Kernkraft, Solarenergie, Windkraft und Wasserwerke übrig bleiben. Und wer weiß, vielleicht kommt die Fusionsenergie eines Tages hinzu. Was Tony Stark in einer Höhle aus alten Flippern basteln konnte, wird ja wohl irgendwie auch im großen Maßstab machbar sein.

Quelle: Southern Company Investor Relations
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Der US-amerikanische Strommarkt ist weitestgehend reguliert. Von Bundesstaat zu Bundesstaat gestalten sich die Regulierungen unterschiedlich. Im Prinzip gibt es bei der Energieversorgung keinen freien Wettbewerb sondern im Grunde Monopole. Unter anderem werden die Energiepreise reguliert aber auch die Investitionen in die Infrastruktur und Energieerzeugung.

So wird SO bis 2025 18 Milliarden investieren. Daraus wird eine jährliche Ertragssteigerung um 5 – 7 % prognostiziert.

Quelle: Southern Company Investor Relations
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US-Versorger gelten aufgrund der Regulierung und der damit einhergehenden geringen Risiken als Beruhigungspille für jedes Aktienportfolio. Einige Risiken gibt es aber doch. Das Geschäft wird relativ stark von Wetterextremen beeinflusst. Wirbelstürme zerstören die Infrastruktur und Hitze- wie Kälteperioden sorgen für stark schwankende Energienachfrage. Auch kann man sich nicht zu 100% darauf verlassen, dass die Regulierungen des US-Energiemarktes für immer und ewig im Sinne der Energieversorger gestaltet wird. Die Abhängigkeit von staatlichen Entscheidungen bringt eben auch ein gewisses – wenn auch geringes – politisches Risiko mit sich. Insgesamt dürften die Regulierungen aber mehr Sicherheit als Risiko bringen. Das bedeutet aber auch, dass die Bäume hier nicht in den Himmel wachsen.

Dividenden

Die verlässlichen Rahmenbedingungen der vergangenen Jahre haben ihren Teil zu einer sehr soliden Dividendenhistorie beigetragen.

Quelle: Southern Company Investor Relations
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In 2020 lag die Ausschüttungsquote bei 78% vom Gewinn. Sicherlich ist das kein traumhafter Wert, er lässt aber genügend Spielraum für das operative Geschäft und die geplanten Investitionen.

Analysten rechnen für die kommenden 5 Jahre mit Gewinnsteigerungen von 6,5% p.a., was für eine Dividendensteigerung von 5,5% pro Jahr sorgen sollte. Bei der verhältnismäßig hohen Dividendenrendite von ca. 4%, bin ich mit einer Steigerungsrate von 5 bis 6% sehr zufrieden. Bei diesem Unternehmen schätze ich die Chancen auch sehr hoch ein, dass das Dividendenwachstum für die kommenden Dekaden gehalten wird.

Fazit

Die dominierenden Hochdividendenwerte in meinem Depot brauchen hier und da eine solide Beimischung mit etwas geringeren Dividendenrenditen, dafür aber langfristig gesichertem Dividendenwachstum. Ich denke, dass ich mit The Southern Company ein solches Unternehmen in mein Portfolio holen konnte.

Wenn die Rahmenbedingungen, des regulierten Energiemarktes in den USA, weiterhin mit den Unternehmenszielen vereinbar sind, sollte dem langfristigen Geschäftserfolg auch in Zukunft nichts im Wege stehen. Dass sich die Energieerzeugung im ökologischen Wandel befindet, hat der Versorger aus Atlanta erkannt und in seinen Investitionsplanungen berücksichtigt.

Als Dividendenstratege kommt es mir vor allem auf stetige Ausschüttungen an. Bei der Southern Company kann ich davon ausgehen, dass ich diese erhalten werde und dass sie regelmäßig gesteigert werden.


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