Welche Aktien in der Corona-Krise kaufen?

Wie es hier und da bereits von mir zu lesen war, kaufe ich auch in der aktuellen Coronakrise monatlich Aktien. Die riesige Auswahl an günstig bewerteten Unternehmen, ist einer der wenigen positiven Aspekte der weltweiten Pandemie. Mir ist klar, dass solche Äußerungen als zynisch empfunden werden können. Natürlich tut es mir für alle gesundheitlich betroffenen Menschen leid. Auch die – teilweise existenzbedrohenden – wirtschaftlichen Folgen der Eindämmungsversuche, treffen viele Menschen hart. Ich bin jedoch auch der Meinung, dass man die sich bietenden Chancen am Aktienmarkt trotzdem nutzen sollte. Und es muss auch in diesen schwierigen Zeiten erlaubt sein, sich über niedrige Einstiegskurse zu freuen.

Bei dem großen Angebot an renditestarken Dividendenaktien, ist es aber gar nicht so einfach, eine Kaufentscheidung zu treffen. Welche Aktien für mich gerade besonders interessant sind, verrate ich in diesem Artikel.

REITs mit zweistelliger Dividendenrendite

Bevor es an den weltweiten Börsen in Rekordgeschwindigkeit bergab ging, konnte man vergleichsweise solide Aktien mit Dividendenrenditen zwischen 6 und 8 Prozent finden, vor allem bei den REITs und BDCs. Im Zuge der Coronakrise wurden aber besonders diese Werte ordentlich runtergeprügelt. Jetzt kann man entsprechende Aktien auch mit bis zu 20% Dividendenrendite und mehr finden. Beispiele gefällig: Tanger Factory Outlet Centers, EPR Properties

finviz dynamic chart for  EPR

Klar, alle kommerziellen Immobilien die Aufgrund des Shutdowns schließen mussten oder kaum Kunden haben, weil eben niemand vor die Tür darf, haben derzeit eine wirklich miese Zeit. Die Liste der direkt betroffenen Branchen ist lang. Da wären Gastronomie, Hotellerie, Entertainment- und Freizeitparks, der offline Einzelhandel und natürlich die gesamte Touristikbranche, um nur einige zu nennen.

Bei REITs, die in diesen Bereichen tätig sind, sind jetzt historisch niedrige Kurse zu finden. Aber wer vermag schon zu sagen, ob diese Immobilienunternehmen die Krise überstehen? Ich traue mir nicht zu, dies zu beurteilen, daher halte ich die von der Coronakrise betroffenen REITs momentan für zu spekulativ.

Allerdings sollte man nicht vorschnell den gesamten Sektor abstrafen. Es gibt auch REITs, die von der aktuellen Situation profitieren bzw. deren Kurse kaum beeinflusst wurden, wie z.B. Digital Realty Trust. Der Vermieter und Betreiber von Rechenzentren hat jetzt mehr zu tun als je zuvor.

finviz dynamic chart for  DLR

Man kann wohl sagen, dass REITs in den Bereichen Industriegebäude, Datencenter, Büroimmobilien und Infrastruktur (z.B. Funktürme) weniger von Corona beeinflusst werden sollten. Dennoch sind auch deren Kurse im allgemeinen Verkaufsrausch mit nach unten gezogen worden. Dividendenjäger können hier sicherlich fündig werden.

BDCs günstig wie nie

Ähnlich sieht es bei den Business Development Companies aus. Auch dieser Sektor wurde extrem abgestraft. Irgendwie kann ich das auch nachvollziehen. BDCs sollen kleineren Unternehmen, die nicht an der Börse notiert sind, durch Beratung, Management und vor allem Fremdkapital helfen, zu wachsen und profitabel zu operieren. Je nachdem, wie die BDCs aufgestellt sind, haben sie mehr oder weniger von der Krise betroffene Unternehmen im Portfolio. Hier wird es sicherlich zu Kreditausfällen oder zumindest Stundungen kommen.

Aber auch hier ergibt sich die seltene Chance, eine vermeintliche Perle zu einem attraktiven Kurs zu kaufen. So überlege ich z.B. meine Position bei Main Street Capital aufzustocken. MAIN bietet aktuell eine Dividendenrendite von über 10%.

finviz dynamic chart for  MAIN

Wer im Bereich der Business Development Companies über ein Investment nachdenkt, sollte sorgfältig das Portfolio der BDC prüfen und natürlich auch die sonstigen Fundamentaldaten. Das sollte sowieso selbstverständlich sein, gilt in schwierigen Zeiten – wie diesen – aber um so mehr.

Doppelt betroffen: Der Öl-Sektor

Die größten Kursverluste haben wohl Aktien aus dem Öl-Bereich zu verzeichnen. Nicht nur, dass die Nachfrage, aufgrund der runtergefahrenen Wirtschaft, stark gesunken ist, hinzu kommt auch noch ein Preiskampf zwischen den Saudis und den Russen. So gab es die Dividendenperle Royal Dutch Shell zeitweise unter 10 Euro.

finviz dynamic chart for  RDS-B

Mittlerweile scheint sich der Ölpreis wieder zu stabilisieren. Mit dem sich erholenden Ölpreis, steigen auch wieder die Aktienkurse der Ölfirmen. Um zu alten Bewertungen zurückzufinden, ist aber noch ein weiter Weg zu gehen.

Solange der Ölpreis aber unter 40 Dollar pro Fass bleibt, dürfte es für einige Unternehmen schwierig sein, zu überleben. Hier wird es voraussichtlich einige Firmenpleiten geben. Letztlich ergibt sich für die gut aufgestellten Ölgiganten, wie Royal Dutch Shell, BP, Exxon Mobil und Chevron, die Gelegenheit, einige kleinere Konkurrenten los zu werden.

Dividendenaristokraten im Sonderangebot

Das Beste habe ich mir für den letzten Punkt aufgehoben. Die meisten Dividendenaristokraten waren mir bisher immer zu teuer. Die lange Dividendenhistorie, mit über 25 Jahren ununterbrochen gesteigerten Dividenden, haben entsprechend hohe Aktienkurse zur Folge. Die Dividendenrendite liegt bei diesen Werten selten über 3%. Somit sind Aktien wie 3M, Procter & Gamble, Johnson & Johnson oder McDonalds immer aus meinem Beuteschema gefallen.

In diesen besonderen Zeiten komme ich hier endlich mal zum Zuge. So konnte ich kürzlich einige Aktien von Archer Daniels Midland mit einer Dividendenrendite von über 4% kaufen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich eine solche Gelegenheit nicht so schnell wieder bieten wird. Zumindest nicht, nachdem wir den Coronaschlamassel hinter uns haben.

Neben der historisch hohen Dividendenrendite, kommen hier noch weitere Kaufargumente hinzu. Viele Einkommensinvestoren werden sich auch mit sinkenden Dividendenausschüttungen konfrontiert sehen. Ich werde da leider keine Ausnahme sein. Auch wenn wir das Tal noch nicht durchschritten haben, so kann ich doch schon sagen, dass ein wenig weniger Optimismus meinem Depot gut getan hätte. Stattdessen wären konservative Investments derzeit von Vorteil. Ich werde also die Gelegenheit nutzen und mein Portfolio ein wenig in Richtung Sicherheit trimmen. Der Kauf von Dividendenaristokraten sollte mein Aktiendepot zukünftig krisenfester machen. Was aber nicht bedeutet, dass ich von meiner grundsätzlichen Ausrichtung auf Hochdividendenwerte abweichen will.

Fazit

Es ergeben sich derzeit so viele einzigartige Kaufgelegenheiten, dass ich gar nicht wusste, in welche Aktien ich meine – leider limitierten – Geldmittel investieren sollte. Für die aktuelle Situation habe ich mich dazu entschieden, vermehrt in konservative, solide Titel zu investieren, welche derzeit zu historisch niedrigen Kursen zu bekommen sind.

Wie immer, ist dies nur meine persönliche Sicht der Dinge. Was du mit deinem Geld machst, muss du ganz allein entscheiden. Bitte beachte daher meinen Disclaimer.


Es handelt sich hierbei weder um die Aufforderung zum Kauf, noch zum Verkauf von Wertpapieren. Ich schildere hier lediglich meine Meinungen und Erfahrungen und mache keine Anlageberatung.
Der Handel mit Wertpapieren ist mit Risiken verbunden. Dies kann auch zum Totalverlust führen.
Bitte beachte hierzu meinen Disclaimer!

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14 Kommentare

  1. Guten Morgen Mike,

    lustigerweise sind wir eher den umgekehrten Weg gegangen. In der Krise haben wir bevorzugt Unternehmen mit 5 bis über 10% Einstiegsrendite gekauft.
    So freuen wir uns bei MAIN z.B. jetzt schon über 10%YOC und 15% Kursplus. Bei OHI sind es 10%YOC und sogar 30% Kursplus. Natürlich gilt das nicht für alle Investments. Einige hängen nach wie vor tief im roten Bereich. Insbesondere bei Tanger stecken wir für unser Depot auch ziemlich im Risiko und haben uns trotz verlockender 30% Rendite einen weiteren Nachkauf unter 5 Euro verkniffen.
    Auch wenn die letzten Tage schon wieder rasante Zuwächse gezeigt haben, glaube ich noch nicht an eine dauerhafte Trendwende. Insofern ist es natürlich schwierig zu sagen ob es das schon war und die oben genannten Erfolge von Dauer sein werden.

    Unsere Überlegung war einfach, dass wir jetzt für so wenig Kapital wie möglich so viel Dividenden wie möglich einkaufen wollten, die dann die Re-Investitionen in „Sicherheit“ in ruhigen Zeiten finanzieren. Ob wir die vermeintlich sicheren Häfen in stürmischen Zeiten für 4% oder in ruhigen Zeiten für 2 oder 3% erwerben, macht am Ende der Reise, in Kombination mit den eher bescheidenen Dividendensteigerungen, die diese Unternehmen aufweisen, keinen großen Unterschied. Die 5 bis 10% am Anfang der Reise, in Kombination mit großzügigeren Steigerungen, jedoch schon. Selbst unter Einbezug möglicher Kürzungen oder Streichungen dürften sich die über 20 Jahre angehäuften Dividendenbeträge signifikant unterscheiden.

    Aber natürlich verstehe ich Deine Überlegungen. Insbesondere unter dem Hintergrund, dass die Hochdividendenwerte Dein Depot bereits dominiert haben und in den vergangenen Wochen ihre Volatilität gezeigt haben dürften, macht Deine Strategie durchaus Sinn.

    Ich wünsche ein sonniges und frohes Osterwochenende.
    Viele Grüße
    der Kassenwart

  2. Guten Morgen Kassenwart,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Der frühe Vogel… 🙂

    Ich fasse Dividendenaktien unter einer Dividendenrendite von 3% eigentlich nur in Ausnahmefällen an. Da einige Dividendenaristokraten diese Hürde momentan überspringen (bzw. reißen, je nachdem, wie man es sehen möchte), ergeben sich für mich Gelegenheiten, endlich auch mal solche Werte ins Depot zu holen. Wie du ja auch erkannt hast, habe ich in diesem Bereich einen Nachholbedarf.

    Eure Entscheidung, MAIN zu kaufen, kann ich gut nachvollziehen. MAIN gehört für mich zu den solidesten Unternehmen im Bereich der BDCs. Ich glaube nicht, dass sie langfristig einen irreversiblen Schaden durch die Krise nehmen werden. Sollte sich Anfang nächsten Monats kein Bluechip mit über 3% DIVe finden, werde ich vielleicht auch hier nochmal nachkaufen.

    Tanger ist derzeit ja ein sehr umstrittenes Thema. Ich habe SKT auch im Depot. Über die langfristigen Überlebenschancen von Tanger bin ich mir jetzt aber nicht mehr im Klaren. Tendenziell bin ich da aber eher optimistisch.

    Ich wünsche ebenfalls schöne Ostern!
    Viele Grüße
    Mike

  3. Hi,

    geht mir ganz ähnlich. Auch wenn noch viel Unsicherheit über die Auswirkungen im Markt ist und wir noch keine Zahlen gesehen haben, gibt es doch viele Werte, die langfristig solide aufgestellt sind und jetzt zu niedrigen Kursen zu haben sind. Die Qual der Wahl:-).
    Archer Daniels Midland muss ich mir noch mal näher ansehen. TX für den Hinweis, ist ein Unternehmen mit relativ krisensicherem Geschäftsmodell.
    Meine Favoriten sind derzeit auch eher Dividenden blue chips, HighYield Werte eher weniger.
    AT&T, AbbVie, Bristol Myers Squibb, IBM, Munich Re, E.On, evtl Deutsche Post…und und und.

    Wünsche Dir alles Gute, auch für deine Selbstständigkeit! Halte durch! – Bleib gesund.

    Viele Grüße,
    Susanne

  4. Hallo Susanne,

    vielen Dank fürs Kommentieren.

    Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass wir die Tiefs an den Börsen schon gesehen haben. Zwar nimmt der Markt die kommenden Auswirkungen der Krise vorweg, allerdings fehlt da manchem Investor vielleicht die Vorstellungskraft. Meiner Meinung nach wird unterschätzt, wie hart es viele Unternehmen getroffen hat. Wenn die entsprechenden Quartalszahlen kommen, dürfte es nochmal runter gehen.

    Aber wer weiß, ob es wirklich so kommt. So oder so sehe ich es nicht als Fehler, jetzt schon günstig bewertete Unternehmen zu kaufen.

    Deine Kandidaten finde ich ganz interessant. Bristol Myers Squibb war mir ehrlich gesagt kein Begriff. Von den deutschen Unternehmen lasse ich lieber die Finger. Gerade jetzt hat sich ja gezeigt, dass man gar nicht so schnell gucken kann, wie die die Dividende kürzen oder sogar streichen.

    Vielen Dank für die aufmunternden Worte. Das kann ich nur zurückgeben.
    Viele Grüße
    Mike

  5. Hallo Mike,
    zu den deutschen werten. ich wollte eigentlich jeden monat ein deutsches unternehmen zur währungsstabilisierung mir ins depot legen. durch die reihenweise streichung der dividende bin ich aber erst mal genervt weg davon. klar, es muss genug geld im unternehmen bleiben, aber die einstellung schnell die dividende zu streichen finde ich für mich zu frech. unser geld wollen sie ja auch haben, dann sollte zumindest eine reduzierung drin sein.
    aus diesem grund habe ich mich entschlossen mich auf die usa zu konzentrieren. bei anderen interessanten ländern ist mir der aufwand mit der quellensteuer zu hoch. wie z.b. schweiz.
    viele grüße
    Dieter

  6. Hallo Dieter,

    vielen Dank für deinen Kommentar.

    Das Thema Deutsche Unternehmen und Dividendenkultur ist schwierig. Wie schon gesagt, halte ich meine Investments da größtenteils raus, indem ich in angelsächsisch geprägten Ländern investiere.

    In der aktuellen Diskussion um die Dividende von VW, halte ich es aber auch für fragwürdig, ob ein Unternehmen eine Dividende zahlen sollte, welches seine Mitarbeiter zu einem großen Teil auf Kurzarbeit gesetzt hat und gleichzeitig um eine Neuauflage der Abwrackprämie bettelt. Mal davon abgesehen, dass sie nichts anderes zu verkaufen haben, als klimaschädliche Verbrenner. Und das soll dann auch noch staatlich gefördert werden. Elon Musk reibt sich schon die Hände, angesichts des weiter aufgeschobenen Fortschritts in der deutschen Automobilindustrie.

    Außer den USA, gibt es aber noch andere Alternativen, mit einer aktionärsfreundlichen Dividendenkultur. Mir fallen da Kanada, Australien und Großbritannien ein. Es hängt stark von der Wahl des Brokers ab, wie kompliziert z.B. die Handhabung der kanadischen Quellensteuer ist.

    Viele Grüße
    Mike

  7. Hallo Mike,
    i scho wieda. habe gerade gelesen das wir gleich alt sind. ich habe meine altschulden aus meiner selbstständigkeit (gekillt durch abmahnmafia) endlich weg und brauch natürlich noch etwas zur normalen rente. du hast in deiner antwort den broker angesprochen wegen quellensteuer. darf ich fragen wo du dein/e depots führst? ich nutze ING wegen einfacher steuerauflistung, gleichzeitig aber aufbau IB über agora-direct.de. bei IB stellt sich LOHI allerdings etwas an………ich mach bald noch ne ausbildung zum steuerprofi oder such mir in münchen einen stammtisch.
    ich schließe mich dir an, trotz corona einfach regelmßig weiterinvestieren und bei chancen zuschlagen.

    viele grüße

    Dieter

  8. Hallo Dieter,

    ich habe mein Depot bei LYNX. Sicherlich gibt es günstigere Broker aber auch teurere. Für mich liegt der größte Pluspunkt in der Anbindung an Interactive Brokers. Ich habe so die Möglichkeit an vielen weltweiten Handelsplätzen zu kaufen.

    Viele Grüße
    Mike

    1. Klappt die Ausschüttung bzw. Quellensteuerreduktion bei Brookfield Energy bei Lynx problemlos? Die ING rechnet bei jeder Ausschüttung anders.

      Grüße

      1. Hallo Philipp,

        ja, ohne Probleme – zumindest als ich das anfänglich mal ausgerechnet hatte. Erneut überprüft habe ich das bisher nicht.

        Viele Grüße
        Mike

  9. Hallo Mike,
    von deutschen Aktien lasse ich auch die Finger … ich finde momentan die Tabakbranche sehr günstig. Altria und Philip Morris sind bei mir ganz oben auf der Kaufliste. Erwarte allerdings noch einen (erheblichen) Börsenrückgang … und werde dann nachkaufen (bei Altria) und kaufen (Philip Morris).
    Schöne Grüße
    Uwe

  10. Hallo Uwe,

    vielen Dank für deinen Kommentar.

    Mein Favorit bei den Tabakaktien ist derzeit Philip Morris International. So wie es aussieht, kommt aber auch diese Branche nicht schadlos durch die Coronakrise. Imperial Brands hat wegen eines erheblichen Umsatzeinbruchs gerade die Dividende gekürzt. Bei Altria halte ich das auch für möglich. PM steht meiner Meinung nach noch am solidesten da.

    Viele Grüße
    Mike

    1. Hallo Mike,
      Altria zahlt seit 50 Jahren steigende Dividenden. Ist ein Dividendenkönig. Nahezu ausgeschlossen, dass die Dividende NICHT erhöht wird.
      Philip Morris hat immer wieder mit Wechselkursen zu kämpfen, aber wegen Iqos strategisch bestens positioniert.
      Kaufe ebenfalls als nächstes Philip Morris.
      Schöne Grüße
      Uwe

  11. Hallo Uwe,

    für ausgeschlossen, halte ich momentan nichts mehr. Auch nicht, dass Altria den eigenen Dividendenrekord nicht fortsetzt. Auch bei Shell hätte ich nicht erwartet, dass sie die Ausschüttungen kürzen.
    Die makellose Dividendenhistorie von Altria ist gut und schön. Ob der amerikanische Tabakkonsum diese Steigerungen aber auch langfristig hergeben wird, daran habe ich so meine Zweifel.

    Ansonsten glaube ich aber auch, dass es noch für viele viele Jahre genügend Raucher geben wird. Die internationale Positionierung von Philip Morris ist mir da deutlich sympatischer, als der begrenzte Markt, den Altria beackert.

    Viele Grüße
    Mike

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